Einfach mal durchatmen! Raus aus dem Ruhrgebiet, rein in die Natur.
Eigentlich sind wir keine „Langstreckenfahrer“ und so prophezeite man uns im Freundeskreis, dass wir unsere erste Zwischenübernachtung bereits hinter Frankfurt einlegen müssten. Mit Nichten!
Fit und munter schafften wir es, auch zu unserer Überraschung, in einem Rutsch bis an die österreichische Grenze.
Es folgte eine kurze Zwischenübernachtung mit einem morgendlichen Blick in die Bayerischen Alpen.
Unser Ziel, das Ausseerland/Salzkammergut Unsere Unterkunft, die Zloam Alm lag auf einem sonnigen, von saftig grünen Wiesen umgebenen Plateau mit einem schönen Blick auf den Grundlsee, der auch als „Steirisches Meer“ bezeichnet wird. Die komfortablen Appartements und Ferienhäuser sind komplett aus Holz gefertigt und spiegeln die Architektur des Ausseerlandes wider.









Die wunderschöne, komplett autofreie Anlage verfügt u. a. über einen Naturbadeteich mit Liegewiese, einem Reitstall mit toller Außenanlage, In und Outdoor-Spielbereiche für die Kinder, und einem traditionellen Wirtshaus mit sehr guter Küche.
Genauso hatten wir uns das vorgestellt. Österreich aus dem Bilderbuch, traditionell und hübsch.
Das großartige Wetter mit durchschnittlich 27 Grad, macht es uns natürlich einfach. Eine lange Hose benötigten wir zu keinem Zeitpunkt.
Der fußläufig nur ein paar Minuten entfernte Grundlsee, lädt mit knapp 14 Km, größtenteils frei zugängliche Uferlängen und saftigen Liegewiesen zum Entspannen und Abkühlen ein. In einer solchen Kulisse zu schwimmen, war auch für uns besonders.




Das Ausseerland gilt bewusst NICHT als überlaufene Massentourismus-Hochburg. Der Fokus liegt auf Entschleunigung, sanften Tourismus und Naturerlebnisse. Ob ausgiebige Wanderungen, Besichtigungen von hübschen Orten wie Bad Aussee, Stand-up-Paddling auf einem der vielen Seen oder winterliche Erlebnisse inkl. Skifahren- die Region lohnt sich ganzjährig.
Zu Kulinarik: auch hier geht es eher traditionell zu. Wer eine Dorade mit Grillgemüse erwartet, wird kaum fündig. Auf der Speisekarte stehen eher Seesaibling oder Reinanke. Beides sehr leckere Fischarten aus den heimischen Gewässern. Einen fantastischen Kaiserschmarrn als Dessert oder einfach Zwischendurch, bekommst du aber überall. Genauso wie eine Frittatensuppe, die sich besonders als Stärkung auf einer ausgiebigen Wanderung anbietet.













Einer der wenigen touristisch stark frequentierten Orte in der Region, ist Hallstatt am gleichnamigen See. Das unverwechselbare Ortsbild mit den übereinander geschachtelten, jahrhundertealten Holzhäusern gilt als Inbegriff des alpinen Idylls. Der Ort ist so populär, dass er in China originalgetreu nachgebaut wurde. Wer mag, besucht noch das älteste Salzbergwerk der Welt oder wagt sich auf den 350 Meter hohen Skywalk, der 12 Meter über die Felskante hinausragt.
Kleiner Tipp für Hallstatt: die Gastronomie hat sich den Menschenmassen angepasst. Schnell und überteuert geht es zu. Aufgepasst: in manchen Locations gibt es sogar eine „Gedeck-Gebühr“ in Höhe von 4 bis 6 EUR pro Person. Unser Rat: Besichtigen, Fotos machen und wieder weg. Du findest unterwegs genug tolle Alternativen.






Nach einer Woche endetet unsere Ferienzeit leider schon wieder. Die 850 Kilometer lange Anfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Bilder sprechen für sich. Wir kommen gerne wieder und können sowohl die Alm als auch die Region Steiermark wärmstens empfehlen. Tipp: wir sind im Bereich PKW-Reisen sehr gut aufgestellt und verfügen über ein riesengroßes Portfolio. Wenn es also mal keine Flugreise sein soll, lohnt sich ein Termin in deiner Ferienlounge.
